Hey, hast du schon von Schloss und Park Babelsberg gehört? Sie liegen an der Grenze von Berlin zu Potsdam und sind Weltkulturerbe sowie ein beliebtes Ausflugsziel. Einst war das Schloss der Sommersitz von Kaiser Wilhelm I. und erhebt sich majestätisch über das Havelufer. Das Schloss Babelsberg, im Stil der englischen Neugotik, diente Prinz Wilhelm von Preußen – später Kaiser Wilhelm I. – und seiner Gemahlin mehr als fünfzig Jahre als Sommerresidenz. Der weitläufige Park, der das Schloss umgibt, wurde von Peter Joseph Lenné geplant und von Fürst Pückler vollendet.
Schloss und Park Babelsberg wurden ab dem Jahr 1833 für Prinz Wilhelm von Preußen und seine Gemahlin Augusta aus dem Haus Sachsen-Weimar errichtet. Der erste Schlossbau, geschaffen von Karl Friedrich Schinkel, war lediglich die Größe eines kleinen Cottage. Mit der Ernennung Wilhelms zum Thronfolger im Jahr 1840 wurde das Schloss unter der Ägide der Architekten Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack bis 1849 erweitert und erhielt seine heutige Gestalt. Es kam dabei auch zu Meinungsverschiedenheiten mit den Bauherren, besonders mit Prinzessin Augusta, die sehr klare Vorstellungen davon hatte, wie das Schloss aussehen sollte.
Der auf hügeligem Gelände gestaltete Landschaftspark ermöglicht weite Blicke über die Havel, etwa auf die Glienicker Brücke und zum Schlosspark Glienicke am anderen Havelufer. Die Anlage umfasst wechselnd bepflanzte Gartenterrassen, einen Pleasureground mit Wasserspielen, Blumengärten und Ziersträuchern sowie bewaldetes Gebiet, das von zahlreichen Spazierwegen durchzogen ist. Ein künstliches Wassersystem speist nicht nur die Wasserspiele, sondern auch Bachläufe, Wasserfälle und künstliche Seen.